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Im Gedenken an die Verstorbenen in der Coronapandemie

Zwei Franken im Hause des Reichen…

„Gottlob! ein neues Kirchenjahr macht wiederum aufs Neue mit reichem Segen offenbar des großen Gottes Treue.“ Mit diesen Worten eines eher unbekannten Liedes von Heinrich Hecker (1699-1743), das das neue Kirchenjahr in diesen Tagen besingt, möchten die beiden Priesterseminar des Erzbistums Bamberg und des Bistums Würzburg einen kleinen Gruß aus München in die fränkische Heimat senden.

Das Lied erzählt von Gottes Beistand in den vergangenen Zeiten und schaut hoffnungsvoll in die kommenden Monate des neuen Kirchenjahres hinein, die durch Gottes Segen begleitet werden. Somit kann die vor uns liegende Zeit nur Gutes hervorbringen; bei all dem Schlechten, was auch herum geschieht.

Nicht nur das neue liturgische Jahr hat nun angebrochen, sondern auch eine neue Zeit für die Seminaristen beider Diözesen: Ab diesem Semester beginnen zunächst zwei Seminaristen, Kilian Feßler (Bamberg) und Tommy Reißig (Würzburg), ihr weiteres Studienleben in der bayerischen Landeshauptstadt; genauer gesagt im Herzoglichen Georgianum. Die beiden Bistümer haben sich aufgrund der schwindenden Anzahl der Seminaristen und zugleich der vielfältigen Möglichkeiten – sowohl akademisch wie auch kulturell – für eine Verlegung des Studienstandortes und der Priesterausbildung für diesen Umzug entschieden. In den nächsten Semestern werden auch die anderen Mitbrüder beider Diözesen nach München kommen.

Diese Einrichtung wurde von Herzog Georg dem Reichen (1455-1503) im Jahre 1494 als das zweitälteste Priesterseminar der Welt gegründet. Zunächst war es in Ingolstadt beheimatet; danach wurde es nach Landshut und schließlich 1826 nach München verlegt. Seitdem studieren dort Priesterkandidaten zum Zweck der Ausbildung und promovierende Priester aus den verschiedensten Bistümern dieser Erde. In diesem Jahr sind im Haus 16 Nationen aus der ganzen Welt vertreten.

Wie das am Anfang beschriebene Lied von Gottes Güte und Schutz im neuen Kirchenjahr erzählt, erhoffen und erbitten wir auch für unsere kommenden neuen und spannenden Wege, für das Studium der Theologie und die gesamte Priesterausbildung in der Stadt München Gottes reichen Segen, damit wir für unsere fränkischen Gemeinden eine gute und glaubwürdige Priester in der heutigen Zeit werden. Denn so heißt es in der sechsten Strophe des Liedes weiter und mahnt nachdrücklich an:

„Gib deinen Hirten Kraft und Geist

zu reiner Lehr und Leben,

dein Wort, das Gottes Weide heißt,

der Herde rein zu geben.“

Mit diesen Worten wünschen die Seminaristen und die Ausbildungsleitungen aus Bamberg, Würzburg und München Ihnen eine gesegnete und besinnliche Adventzeit. Bleiben oder werden Sie bitte gesund!

Tommy Reißig

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