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Der Akolyth

Anlässlich der Akolythatsbeauftragung am 18.12.2020 in Würzburg von Tommy Reißig

Der Akolyth

frei nach Friedrich Schillers (1759-1805) Glocke

Nach vier Jahren in des Seminares Herden
ist der Seminarist gespannt.
Heute soll beauftragt werden!
Frisch, Begleiter*, seid zur Hand!
Von der Stirne eifrig und heiß
rang im Studium der Schweiß!
Soll einst der Herr den Diener loben;
bedenken muß er: daß der Segen kommt von oben.

Denn wo manch Strenges mit dem Zarten,
wo Klugheit sich und Frömmigkeit paarten,
da gibt es einen guten Klang.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich sein Herz zum Herrn findet!
Das Seminar währt kurz, die Pastoral dagegen lang.
Lieblich soll der Kandidat frohlocken
spielt der jungfräuliche Kranz,
wenn die hellen Kirchenglocken
laden am Freitag zu des Festes Glanz.

Wohl! nun kann der Dienst beginnen,
schön wird dieser Weg nun sein.
Doch bevor das Bier wird rinnen,
betet nun ein fromm` Gebet,
denn der Dienst ist auch Verpflichtung.
Gott bewahre seine Stiftung!
Denn der Akolyth darf nun
spenden Christi heil`ge Kommunion.

Freude gab mir Gott zugegen!
Sehet! wie von Bethlehems Stern,
geführet hat er uns im Leben.
D´rum tu ich diesen neuen Dienst nun gern!

von Tommy Reißig

* das Wort Akolyth kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Begleiter

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